Sobald die Temperaturen steigen, wächst bei vielen die Lust auf den eigenen Pool im Garten. Ein Aufstellpool sorgt für schnelle Abkühlung direkt vor der Haustür: einfach rausgehen und ins Wasser springen. Doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, um deinen Gartenpool aufstellen zu können, ohne das Material zu beschädigen oder im kalten Wasser zu frieren? Grundsätzlich gilt: Die Badesaison beginnt in Deutschland meist ab Mai.
Gartenpool aufstellen: ab Mai ist ein guter Richtwert
Vielleicht hast du schon einen Frame Pool oder planst dir einen zuzulegen. Sobald es wärmer wird, kann der Aufbau losgehen, denn dann zieht es viele ins kühle Nass und auch Freibäder öffnen immer früher.
Aber wann genau solltest du deinen Pool aufstellen?
Das hängt stark vom Wetter ab. Wichtig ist vor allem, dass es nicht mehr zu kalt ist, denn niedrige Temperaturen können dem Material schaden.
Wenn es nachts noch Frost gibt, kann das Kunststoffmaterial der Poolwand durch gefrierendes Wasser porös werden oder sogar brechen. Solche Schäden lassen sich oft nur schwer reparieren.

👉 Deshalb gilt als Empfehlung:
Stell deinen Pool nicht vor Mai auf und lasse ihn idealerweise bis etwa Mitte September im Garten stehen. Ein guter Richtwert sind die sogenannten „Eisheiligen“ Mitte Mai. Danach ist das Risiko für Bodenfrost in der Regel deutlich geringer; perfekte Bedingungen also für deinen Poolstart.
Wo kann ich den Gartenpool am besten aufstellen?
Wenn du deinen Pool aufstellst, achte unbedingt auf den Untergrund:
- Der Platz sollte eben sein (kein Gefälle!)
- Ideal sind Terrasse, Betonfläche oder ein gut vorbereitetes Podest
- Auch Rasen ist möglich, aber oft nicht ganz eben
Schon ein kleines Gefälle kann dazu führen, dass der Pool schief steht. Das belastet nicht nur die Konstruktion, sondern kann auch die Stabilität beeinträchtigen.
Tipp: Kontrolliere den Untergrund vorher mit einer Wasserwaage. Je gerader der Pool steht, desto besser funktioniert später auch die Pumpe.
Untergrund gut vorbereiten
Achte darauf, dass sich keine Steine, Wurzeln oder harte Gegenstände unter dem Pool befinden. Auch wenn viele Pools eine Schutzplane haben, können solche Unebenheiten langfristig Schäden verursachen – besonders beim Spielen und Planschen.
Auf harten Flächen wie Beton empfiehlt sich zusätzlich eine weiche Unterlage, z. B. eine Gummimatte. Das ist angenehmer für die Füße und schützt den Pool zusätzlich.
Vergiss außerdem nicht:
- eine Poolunterlage zum Schutz von unten
- eine Abdeckplane gegen Schmutz
- ggf. ein Pooldach für mehr Komfort und wärmeres Wasser
Wasseranschluss und Strom nicht vergessen
Für deinen Pool brauchst du natürlich Wasser. Achte deshalb darauf, dass ein Gartenschlauch oder Wasseranschluss gut erreichbar ist. Niemand möchte lange Schläuche durch den ganzen Garten ziehen.
Wenn du eine Pumpe nutzt, denke auch an die Stromversorgung:
- Abstand zu Steckdosen einhalten (mind. ca. 3 Meter)
- nur wetterfeste Außenkabel verwenden
- Kabel sicher verlegen

Aufbau-Tipps rund um deinen Swimmingpool
- Öffne den Karton deines Pools vorsichtig und bewahre ihn auf – im Winter kannst du den Pool dort wieder staubgeschützt lagern.
- Ziehe den Pool nie über den Rasen oder die Terrasse, sondern trage ihn, um Risse oder Löcher zu vermeiden.
- Eine Bodenplane schützt vor Beschädigungen von unten. Rolle sie einfach aus und baue den Pool darauf auf. Eine weiche Unterlage wie Kunstrasen oder Schaumstoffmatten sorgt zusätzlich für Komfort.
- Lege alle Einzelteile nach Anleitung bereit. So geht der Aufbau schneller und du vermeidest Verwechslungen.
- Hole dir am besten eine zweite Person zum Helfen dazu – gemeinsam lässt sich die Poolfolie viel einfacher auslegen.
- Lies die Aufbauanleitung sorgfältig durch, damit dein Badeparadies problemlos entsteht.
Ab wann kannst du deinen Gartenpool mit Wärmepumpe nutzen?
Mit einer Wärmepumpe kannst du deinen Gartenpool deutlich früher im Jahr nutzen und die Badesaison spürbar verlängern. Schon bei kühleren Temperaturen sorgt sie dafür, dass dein Poolwasser angenehm warm bleibt. So kannst du nicht nur im Sommer, sondern auch im Frühjahr und noch bis in den Herbst hinein entspannt baden.
Wichtig ist nur: Je wärmer die Außentemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.
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