Viele Familien stellen sich jedes Jahr aufs Neue die Frage: Wie viel Geld schenkt man zu Weihnachten? Ganz gleich, ob es um kleine Kinder, Enkelkinder oder erwachsene Kinder geht – eine klare Orientierung gibt es nicht. Doch einige Faktoren helfen dabei, eine gute und stimmige Entscheidung zu treffen, die sowohl zum Budget als auch zu den eigenen Werten passt. Dieser Beitrag zeigt, welche Geldbeträge realistisch und üblich sind, welche Rolle Alter und Lebenssituation spielen und wie man Kindern und Jugendlichen gleichzeitig einen bewussten Umgang mit Geld vermitteln kann.
Weihnachten: Mehr als nur materielle Geschenke
Weihnachten ist für viele Familien eine Zeit der Nähe, der gemeinsamen Rituale, der Dankbarkeit und des füreinander Daseins. Geld ist dabei nur eine Möglichkeit, Wertschätzung auszudrücken.

Für Kinder wie auch für Erwachsene kann ein Geldgeschenk:
- Wünsche erfüllen
- finanzielle Ziele unterstützen
- Eigenständigkeit fördern
- verantwortungsvollen Umgang mit Geld vermitteln
Wichtig bleibt dennoch: Geld ist ein Symbol, nicht der Mittelpunkt des Festes.

Wie viel Geld schenkt man Kindern zu Weihnachten?
Der passende Geldbetrag hängt ab von:
- dem Alter des Kindes
- dem finanziellen Rahmen der Schenkenden
- den familiären Ritualen („Was ist bei euch üblich?“)
- der Anzahl der zu beschenkenden Kinder
Orientierungswerte (unverbindlich, aber in vielen Familien üblich):
- Für kleine Kinder zwischen 3 und 6 Jahren sind meist 10 bis 30 Euro üblich. Oft wird der Geldbetrag mit einer kleinen Aufmerksamkeit kombiniert, da jüngere Kinder das „Auspacken“ besonders lieben.
- Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren bekommen häufig 20 bis 50 Euro. Diese Summe passt gut zu ihrem steigenden Verständnis für Geld und kleinere Wünsche.
- Bei Kindern zwischen 11 und 14 Jahren liegen Geldgeschenke oft bei 30 bis 70 Euro. In diesem Alter werden Wünsche konkreter und teurer, etwa für Technik oder Hobbys.
- Jugendliche von 15 bis 17 Jahren erhalten in vielen Familien 50 bis 100 Euro, da sie meist eigene Pläne haben, für Markenartikel sparen oder größere Wünsche haben.
- Ab 18 Jahren, wenn Jugendliche bereits fast erwachsen sind, bewegen sich Geldgeschenke häufig zwischen 50 und 150 Euro, abhängig vom Budget der Familie und der individuellen Lebenssituation des jungen Erwachsenen.
Je jünger das Kind, desto weniger wichtig ist der tatsächliche Geldbetrag – und desto bedeutender ist die gemeinsame Weihnachtszeit.

Wie viel Geld schenkt man Enkelkindern zu Weihnachten?
Großeltern schenken häufig etwas mehr als Eltern – müssen das aber keineswegs.
Typische Beträge für Enkel liegen bei:
- 20 – 50 € für jüngere Kinder
- 30 – 70 € für Schulkinder
- 50 – 150 € für Teenager
Viele Großeltern arbeiten mit kleinen Ritualen:
Ein Weihnachtsbrief, eine Münze, ein Sparbuch-Eintrag oder ein Umschlag mit einem liebevollen Gruß. Das emotionale Drumherum ist oft wichtiger als der Betrag selbst.
Wie viel Geld schenkt man erwachsenen Kindern zu Weihnachten?
Hier kommt es auf die Lebenssituation an. Erwachsene Kinder haben andere Bedürfnisse und oft freut sich diese Generation über finanzielle Unterstützung für:
- Miete / Studium
- Führerschein
- Urlaube
- Möbel oder Haushaltsgeräte
- Rücklagen
In vielen Familien üblich:
- 50–100 € für finanzstabile erwachsene Kinder
- 100–300 €, wenn man unterstützen möchte (z. B. Studenten, Azubis, junge Eltern)
- 300+ € in Familien mit hoher Tradition oder hohen Einkommen
Wichtig:
Ein höherer Betrag ist kein Muss, sondern reine Familienkultur. Auch ein gleichbleibender Rahmen („Wir schenken jedem 100 €“) schafft Klarheit und vermeidet Erwartungen.

Wann weniger Geld zu Weihnachten sinnvoll ist
Weniger zu schenken kann sogar pädagogisch wertvoll sein, besonders bei Kindern und Jugendlichen.
Es vermittelt:
- Wertschätzung für Geld
- Realistische Erwartungen
- Achtsamen Umgang mit Wünschen
- Das Verständnis, dass Liebe nicht käuflich ist
Eltern und Großeltern können hier ruhig offen kommunizieren: „Dieses Jahr fällt unser Budget kleiner aus, aber wir freuen uns auf gemeinsame Tage, Spiele und Zeit miteinander.“ Denn offene Gespräche verhindern Enttäuschungen und stärken das Verständnis für finanzielle Realität.
Wenn Kinder oder Enkel größere Wünsche haben
Wünschen sich Kinder oder Jugendliche Summen, die über den üblichen Betrag hinausgehen, können Familien folgende Alternativen wählen:
- Geldgeschenk auf mehrere Anlässe aufteilen (Geburtstag + Weihnachten)
- Mehrere Familienmitglieder gemeinsam schenken lassen
- Das Kind motivieren, selbst mitzuzahlen (Lerneffekt)
- Einen „Spar-Plan“ als Geschenkidee integrieren
Damit bleibt der Wunsch erreichbar, ohne den finanziellen Rahmen zu sprengen.
Fazit: Wie viel Geld zu Weihnachten schenken?
Es gibt keine fixe Regel. Es gibt nur passende Entscheidungen, die sich an Budget, Familiensituation, Werten und Ritualen orientieren.
Die wichtigsten Punkte:
- Kinder brauchen keine hohen Geldbeträge – sie brauchen Rituale, Liebe und Zeit.
- Enkel bekommen oft Beträge zwischen 20–70 €, Teenager bis 150 €.
- Erwachsene Kinder freuen sich über 50–300 € – je nach Situation.
- Transparenz und liebevoller Umgang mit Erwartungen sind wichtiger als die Summe.
So bleibt Weihnachten ein Fest der Nähe und nicht des Vergleichens.

FAQ: Geld schenken zu Weihnachten
Wie viel Geld schenkt man Kindern zu Weihnachten?
Für Kinder sind Beträge zwischen 10 und 70 Euro üblich – abhängig vom Alter. Jüngere Kinder erhalten meist kleinere Summen, Jugendliche etwas mehr. Wichtig ist ein Betrag, der zum eigenen Budget passt.
Wie viel Geld schenkt man Enkelkindern zu Weihnachten?
Viele Großeltern geben 20 bis 70 Euro pro Enkelkind. Teenager bekommen häufig etwas mehr. Der Betrag muss jedoch nicht hoch sein – liebevolle Rituale oder ein kleiner Brief sind oft ebenso wertvoll.
Wie viel Geld schenkt man erwachsenen Kindern zu Weihnachten?
Erwachsene Kinder erhalten oft zwischen 50 und 300 Euro, abhängig von ihrer Lebenssituation (z. B. Ausbildung, Studium, eigener Haushalt) und der familiären Tradition. Ein fester Rahmen pro Jahr schafft Klarheit.
Ist es okay, zu Weihnachten nur Geld zu schenken?
Ja. Viele schätzen ein Geldgeschenk, weil es flexibel einsetzbar ist. Besonders bei Jugendlichen oder erwachsenen Kindern kann es sinnvoller sein als materielle Geschenke.
Sollte man Geschwister unterschiedlich viel Geld schenken?
Nicht unbedingt. Viele Familien wählen einen einheitlichen Betrag pro Kind. Wenn größere Unterschiede bestehen, hilft eine offene Erklärung, z. B. wegen Alter oder besonderen Bedürfnissen.
Wie spreche ich mit Kindern über geringere Geldbeträge?
Kindern kann man altersgerecht erklären, dass Liebe und gemeinsame Zeit wichtiger sind als Geldbeträge. Ein offenes Gespräch verhindert falsche Erwartungen und stärkt das Verständnis.
Was tun, wenn sich ein Kind mehr Geld wünscht als möglich ist?
Es hilft, Wünsche aufzuteilen: etwas zu Weihnachten, etwas zum Geburtstag oder durch gemeinsames Sparen. So bleibt der Wunsch erreichbar, ohne das Budget zu überlasten.

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